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Wir sind die liberale Jugendorganisation im Kreis Mettmann. Wir wollen Politik und Zeitgeschehen mitgestalten. Dabei sind Freiheit, Eigenverantwortung und Toleranz Richtschnur für unser Handeln.
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Archive: Presseecho

Interview in der Rheinischen Post veröffentlicht

Erschienen in der Rheinischen Post am 17.01.2009

Lange war es still um die Jungen Liberalen (JuLis) im Kreis Mettmann. Bis im Oktober vergangenen Jahres eine Handvoll Jugendlicher einen Neuanfang wagte und einen neuen Vorstand wählte. Im Gespräch mit RP-Redaktionsleiterin Barbara Jakoby erläutern der Vorsitzende Moritz Körner (18) aus Langenfeld und Pressesprecher Yannick Hoppe (15) aus Hilden, was sich die Jugendorganisation der FDP als Ziele gesteckt hat.

Die JuLis waren im Kreis Mettmann über Jahre nicht existent. Warum?
Körner Ein Grund war wohl, dass viele, die einmal bei den JuLis aktiv waren, irgendwann ins Studium gegangen sind. Auf dem Papier existierte der Kreisvorstand zwar weiter, aber die Arbeit lag lange Zeit brach.

Wie kam es dann zu der Neubelebung?
Körner Der Impuls ging von einem Treffen im Bezirksverband aus. Yannick Hoppe und ich haben dann beschlossen, die Vorstandsarbeit neu aufzubauen. Und wir haben erfreulich schnell neue Mitstreiter gewonnen.

Wie viele Mitglieder hat der Kreisverband aktuell?
Hoppe Insgesamt 70, davon sind zehn im Vorstand. Wir treffen uns alle zwei Wochen und da sind dann meistens rund 15 Leute dabei.

Welchen Themen wollen Sie sich verstärkt widmen?
Körner Ein ganz wichtiges Thema ist die Generationengerechtigkeit. Was heute in Sachen Renten und Staatsverschuldung entschieden wird, betrifft die Jugendlichen von heute in den kommenden Jahren. Das gilt auch für das gerade beschlossene Konjunkturpaket der Bundesregierung, das wir so nicht mittragen. Wir wollen darüber hinaus dazu beitragen, dass die Bürgerrechte gestärkt und der Schäuble-Wahnsinn gestoppt wird.

Was heißt das?
Körner Wenn es zum Beispiel um Vorratsdatenspeicherung geht, betrifft besonders Jugendliche, die das Internet in besonderem Maße nutzen. Ein anderes Beispiel ist der Nacktscanner auf Flughäfen. Der darf nicht kommen.

Wie viel Gehör haben die JuLis mit ihren Belangen in der FDP?
Körner Im Kreis Mettmann ist die FDP sehr JuLi-freundlich. Der Bundestagsabgeordnete Detlef Parr ist immer für uns ansprechbar. Als JuLi-Kreisvorsitzender bin ich kooptiertes Mitglied im FDP-Kreisvorstand. Beim Neujahrsempfang in Hilden konnte ich sogar ein Grußwort sprechen. Wir haben also große Unterstützung.

In diesem Jahr stehen etliche Wahlen an. Wie werden die JuLis ihre Mutterpartei unterstützen?
Hoppe Wir wollen verstärkt Erstwähler ansprechen.

Wie?
Hoppe Wir haben bei der Präsidentenwahl in Amerika gesehen, wie wichtig das Internet für den Wahlkampf ist. Das werden wir nutzen. Aber wir werden auch Plakate für die Bewerber kleben. In Hilden wollen wir intensiv daran arbeiten, dass der FDP-Kandidat Rudolf Joseph Bürgermeister wird.

Damit der JuLi-Kreisverband nicht irgendwann wieder einschläft, müssen Sie permanent neu Mitglieder werben. Mit welchen Argumenten wollen sie das tun?
Körner Bei uns hat man die Möglichkeit, Politik mitzugestalten. Meckern allein genügt nicht.

Das Gespräch führte Barbara Jakoby

Auch die NRZ schreibt über uns

Nach dem Artikel in der WAZ und dem Beitrag bei Radio Neandertal erschien nun auch ein Bericht in der NRZ über die JuLis im Kreis Mettmann. Über mangelndes Presseecho können wir uns also derzeit wirklich nicht beschweren. :)

Julis haben ihren eigenen Kopf (27.12.2008, von Götz Middeldorf)

Die Junge Union ist ihnen zu angepasst, die Jusos sind zu sozialistisch und die Jungen Grünen zu öko-radikal. Und deswegen haben Moritz Körner (18) und Yannick Hoppe (15) ihre politische Heimat bei den „Julis” gefunden. Bei den Jungen Liberalen, der Jugendorganisation, die ihre politische Heimat bei der FDP hat. „Aber das”, so betont der neue Kreis-Vorsitzende Moritz, „heißt nicht, dass wir voll hinter der Politik der FDP stehen.” Und auch Yannik, Bonhoeffer-Gymnasiast aus Hilden und Pressesprecher des soeben wieder aus der Taufe gehobenen Kreisverbandes Mettmann, betont, dass die Julis durchaus ihren eigenen Kopf haben. Kritik ist angesagt. Denn: „Die FDP setzt viel zu sehr auf Steuerpolitik, kümmert sich zu wenig um Sozialpolitik”, sagt Moritz, Schüler des Langenfelder Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Und damit greift er auch den FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle an, der seine politische Karriere einst bei den Julis in Nordrhein-Westfalen gestartet hatte: „Mainstream von Westerwelle ist Steuerpolitik!”

Aber dennoch: Bei den bevorstehenden Wahlen 2009 werden die Julis die FDP tatkräftig unterstützen. Aber sie sehen sich nicht nur als „Plakatkleber” der Mutterpartei, wollen auch mit eigenen Aktionen und Infoständen Akzente setzen. Das man von den Julis im Kreis einiges erwarten kann, steht fast. Denn schon jetzt schießen die Jungen Liberalen auch Pfeile zur politischen Konkurrenz ab. Nach einer Interview-Reihe bei Radio Neandertal mit den Jugendorganisationen der Parteien im Kreis Mettmann heißt es: „Moritz Ausführungen waren so ausführlich, dass sie extrem gekürzt werden mussten, um nicht den Zeitrahmen des Interviews zu sprengen. Auch war unser Vorsitzender der einzige, der sich konkret zu unseren politischen Zielen äußerte. Die Junge Union hatte nur Fußball und Disco im Sinn, die Jungen Grünen suchten verzweifelt nach neuen Mitgliedern und die Jusos und die Junge Linke bewunderten lediglich ihre Mutterparteien und deren Bundespolitik.”

Die Julis haben zwar einen Kreisverband, doch vor Ort sieht’s noch etwas mau aus: Ortsvereine gibt’s nur in Langenfeld und Heiligenhaus, in Hilden ist einer geplant. Aber vielleicht schaffen es die Julis im kommenden Jahr flächendeckend in den zehn Städten des Kreises vertreten zu sein.

Artikel in der WAZ erschienen

In der letzten Woche ist in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung ein Artikel über uns erschienen:

Den Laden wieder in Schwung bringen (WAZ, 11.12.2008)

„Wieso machst Du sowas?” Diese Frage muss sich Yannick Hoppe (15) häufiger anhören. Der Hildener ist nämlich Pressesprecher des neu formierten Kreisverbandes der Jungen Liberalen. Und während seine Klassenkameraden am Wochenende auf Fußballplätzen unterwegs sind, trifft er sich zu Vorstandssitzungen.

Mit dabei sind dann auch Jan Altenfeld (16) aus Velbert und Moritz Körner (18) aus Langenfeld. Die drei Jugendlichen finden es wichtig, sich politisch zu engagieren, denn: „Wir wollen uns mit Themen beschäftigen, die für die Leute interessant sind, im Tagesgeschäft aber zu kurz kommen”, erläutert Moritz Körner. Da gehe es meistens um die nächste Wahl, für langfristige Konzepte sei kein Platz. „Und genau da kommen wir ins Spiel.”

Bevor es aber so richtig los gehen kann, müssen die Nachwuchs-Politiker erst einmal ihren Laden wieder in Schwung bringen. „Durch personelle Veränderungen hat die Arbeit in letzter Zeit praktisch geruht”, schildert Hoppe. Nachdem es nun einen neuen Vorstand gebe, müssten zunächst die alten Mitglieder reaktiviert werden. „Dann erst können wir uns so richtig an die Arbeit machen.”

Die Wahl der Jugendorganisation haben sich die beiden übrigens nicht leicht gemacht: „Wir haben uns sehr genau über die verschiedenen Parteien informiert. Erst dann ist unsere Entscheidung gefallen.” Dazu beigetragen haben dürfte auch die Tatsache, dass JuLi-Mitglieder nicht automatisch der Mutterpartei FDP angehören, so wie es in anderen Parteien durchaus üblich ist. Dass sie ihre politische Karriere fortsetzen wollen, steht sowohl für Yannick als auch Moritz allerdings jetzt schon fest.

Moritz auf Radio Neandertal

Wie vor kurzem schon angekündigt, war Moritz, unser Kreisvorsitzender, gestern auf Radio Neandertal zu hören. Anlässlich der kommenden Wahlen hat sich der Sender mit den Jugendorganisationen der fünf Parteien im Deutschen Bundestag beschäftigt und die Kreisvorsitzenden interviewt.

Moritz Ausführungen waren sogar so ausführlich, dass sie extrem gekürzt werden mussten, um nicht den Zeitrahmen des Interviews zu sprengen. Auch war unser Vorsitzender der einzige, der sich konkret zu seinen/ unseren politischen Zielen äußerte. Die Junge Union hatte nur Fußball und Disco im Sinn, die Jungen Grünen suchten verzweifelt nach neuen Mitgliedern und die Jusos und die Junge Linke bewunderten lediglich ihre Mutterparteien und deren Bundespolitik.

Trotz der Kürze seines Interviews war es daher trotzdem sehr überzeugend und auch ansprechend. Überzeugt euch selber:


Direktlink

Die Interviews mit den anderen Jugendorganisationen (Direktlinks auf die MP3-Dateien):

Moritz in der Presse

Schon im Vorfeld unserer Neugründung erschien Anfang Oktober ein langer Artikel mit Foto über unseren Kreisvorsitzenden Moritz Koerner in der Neuen Rhein-Zeitung:

Zeitungsartikel über Moritz

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Auch auf der Seite der FDP Langenfeld wurde ein Bericht vom 3. FDP Neumitgliederkongress über Moritz und sein Engagement bei der Kommunalwahl 2008 veröffentlicht.

Moritz auf dem Neumitgliederkongress

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Und morgen geben Moritz und Yannick, unser Pressesprecher, ein Interview bei Radio Neandertal, was wir natürlich sobald wie möglich nachreichen werden.

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Nächste Termine

  • 17.03.10 : FDP Kreisparteitag
  • 06.04.10 19:00: Stammtisch der JuLis Mettmann
  • 09.04.10 : 40. Bundeskongress der Jungen Liberalen in Bonn

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