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	<title>Junge Liberale Mettmann &#187; Blog</title>
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	<description>Dein Kreisverband im Neanderthal</description>
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		<title>Die FDP ist nicht k&#228;uflich!</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 18:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz Körner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit wird in den Medien heftig &#252;ber die angebliche Spendenaff&#228;re der FDP geschrieben. Zeit f&#252;r uns JuLis, um unsere Position zu diesem Thema zu vertreten. Die FDP ist nicht k&#228;uflich! Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Spende und der Mehrwertsteuersenkung. 1. Richtig ist, die FDP hat in den Jahren 2008 und 2009 Spenden der Substantia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit wird in den Medien heftig &#252;ber die angebliche Spendenaff&#228;re der FDP geschrieben. Zeit f&#252;r uns JuLis, um unsere Position zu diesem Thema zu vertreten.</p>
<p>Die FDP ist nicht k&#228;uflich! Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Spende und der Mehrwertsteuersenkung.</p>
<p>1.    Richtig ist, die FDP hat in den Jahren 2008 und 2009 Spenden der Substantia AG erhalten. Sie erreichen, wenn man die Vorg&#228;nge aus unterschiedlichen Rechenschaftszeitr&#228;umen akkumuliert, die ver&#246;ffentlichte H&#246;he. Die Substantia AG ist eine Verm&#246;gensverwaltungsgesellschaft.</p>
<p>2.    Die FDP hat die von der Substantia AG rechtm&#228;&#223;ig erhaltenen Spenden entsprechend der Vorschriften zur Parteienfinanzierung binnen zweier Tage bei der Bundestagsverwaltung angezeigt. Der Spiegel konnte deshalb gar keine Millionenspende der FDP „enth&#252;llen“, weil die FDP selbst den Eingang der Spenden bereits zuvor pflichtgem&#228;&#223; ver&#246;ffentlicht hatte.</p>
<p>3.    Der behauptete Zusammenhang zwischen Spenden der Substantia AG in den Jahren 2008 und 2009 und der gemeinsamen Forderung von Union und FDP, dem &#220;bernachtungsgewerbe den erm&#228;&#223;igten Mehrwertsteuersatz zuzugestehen, ist frei erfunden. Das Tourismuskonzept der  FDP-Bundestagsfraktion schon in der 14. Wahlperiode f&#252;r diese Erm&#228;&#223;igung eingetreten ist. Die Bundespartei hat diese Forderung in ihrem Programm „Arbeit hat Vorfahrt“ zu Bundestagswahl 2005 erstmals und damit lange vor der Spende der Substantia AG aufgenommen. Au&#223;erdem wurde das Wahlprogramm vom Parteitag also von mehreren hundert Delegierten beschlossen, die nicht von der Spende beeinflusst waren.</p>
<p>4.    Der zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hat in Abschnitt 156 seines Urteil zur Parteienfinanzierung vom 9. April 1992 ausdr&#252;cklich festgehalten:<br />
„Spenden an politische Parteien, auch Spenden juristischer Personen, sind nach der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland in beliebiger H&#246;he zul&#228;ssig. Gefahren f&#252;r den Proze&#223; der politischen Willensbildung, die sich hieraus ergeben k&#246;nnen, beugt Art. 21 Abs. 1 Satz 4 GG vor, der von den Parteien unter anderem verlangt, &#252;ber die Herkunft ihrer Mittel &#246;ffentlich Rechenschaft zu geben.“<br />
Entsprechend dieser h&#246;chstrichterlichen Rechtsprechung hat sich die FDP auch bei der Spende der Substantia AG verhalten.</p>
<p>5.    F&#252;r das Bundesverfassungsgericht ist das eigene Bem&#252;hen der Parteien um Spenden Ausweis „der Verwurzelung der Parteien in der Gesellschaft, wie es der Grundsatz der Staatsfreiheit verlangt.“ Mehr noch: Im Abschnitt 98 des Urteils hei&#223;t es weiter: „Deshalb hat die Selbstfinanzierung der Parteien Vorrang vor der Staatsfinanzierung.“ </p>
<p>6.    Parteien haben den Verfassungsauftrag, an der Willensbildung des Volkes mitzuwirken. Die Einnahmen aus Mitgliedsbeitr&#228;gen allein k&#246;nnen die Kosten der Parteiarbeit nicht decken. Im Abschnitt 91 seines Urteils h&#228;lt das Verfassungsgericht fest: „Die Parteien m&#252;ssen nicht nur politisch sondern auch wirtschaftlich und organisatorisch auf die Zustimmung und Unterst&#252;tzung der B&#252;rger angewiesen bleiben.“ Wenn die Parteien ihrem Auftrag nicht nur aus Steuermitteln gerecht werden sollen, m&#252;ssen sie die rechtliche M&#246;glichkeit haben und nutzen d&#252;rfen, Spenden einzuwerben. Die Gesetzgebung zur Parteifinanzierung in Deutschland legt dabei zu recht strenge Ma&#223;st&#228;be an und ist weltweit vorbildlich.</p>
<p>7.    Mit Blick auf die demokratische Kultur in Deutschland w&#228;re es sch&#228;dlich, einen Zusammenhang zwischen Spenden an eine Partei und politischen Entscheidungen herzustellen. Deshalb ist es unzul&#228;ssig zum Beispiel die Tatsache, dass die Schwarz-Rote Bundesregierung 2009 die Abwrackpr&#228;mie verl&#228;ngert hat, in den Zusammenhang mit einer kurz zuvor an SPD und Union ergangenen Spende eines namhaften Automobilherstellers zu stellen oder Spenden aus der Solarwirtschaft an die Gr&#252;nen mit deren Festhalten an der &#220;bersubventionierung der Energieerzeugung durch Solaranlagen zu sehen.</p>
<p>Wir JuLis haben die Mehrwertsteuersenkung f&#252;r das Hotelgewerbe zwar schon immer eher kritisch gesehen, mit der Spende hat das aber nichts zu tun!</p>
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		<title>JU beschwert sich &#252;ber &#8220;Mutti&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 10:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz Körner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende fand der Deutschlandtag der Jungen Union in M&#252;nster statt. In den Medien wird dezeit intensiv &#252;ber den Streit der Jugendorganisation und ihrer Kanzlerin berichtet. W&#228;hrend die JU jedoch schmollt und es wie JU Chef Mi&#223;felder sagt &#8220;an der JU-Basis grummelt&#8221; setzen sich die Jungen Liberalen f&#252;r Inhalte ein und die FDP schafft z.B. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende fand der Deutschlandtag der Jungen Union in M&#252;nster statt.</p>
<p>In den Medien wird dezeit intensiv &#252;ber den Streit der Jugendorganisation und ihrer Kanzlerin berichtet. W&#228;hrend die JU jedoch schmollt und es wie JU Chef Mi&#223;felder sagt &#8220;an der JU-Basis grummelt&#8221; setzen sich die Jungen Liberalen f&#252;r Inhalte ein und die FDP schafft z.B. die Internetsperren ab.</p>
<p>Die JU inszeniert sich derzeit als m&#228;chtige Jugendorganisation und versucht mit allen Mitteln Ihre Kanzlerin zu einem Kurswechsel zu zwingen. Es zeigt sich jedoch, dass die JU dabei wenig erfolgreich ist und das schon seit Jahren. Die Junge Union ist inhaltlich vorwiegend wirtschaftsliberal aufgestellt. So fordert sie z.B. ein Bierdeckelsystem nach Merz bei den Steuern oder die Privatisierung der Krankenkassen. Bei diesen Positionen liegt sie der FDP eigentlich sehr nahe.</p>
<p>Dar&#252;berhinaus fordert sie seit Jahren ein Umdenken bei den sozialen Sicherungssystemen. Allerdings beschlie&#223;en JU Abgeordnete die &#8220;Rentengarantie&#8221; und andere S&#252;nden an der Generationengerechtigkeit mit.</p>
<p>Eigentlich bleibt nur zu hoffen, dass die JU, die nun schlie&#223;lich quasi Koalitionspartner der JuLis ist, endlich mehr Einfluss in der Union gewinnt, damit Reformen, die derzeit anscheinend in den Koalitionsgespr&#228;chen an der CDU scheitern, endlich durchgesetzt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Hoffentlich entfaltet die JU also bald mehr Einfluss, als nur &#8220;ANGRY&#8221; statt &#8220;ANGIE&#8221; Schilder hochzuhalten.</p>
<p>Wie man als Jugendorganisation seine Partei beeinflusst ohne dabei radikal oder zu angepasst zu sein, zeigen die JuLis, die auch bereits letztes Jahr von der S&#252;ddeutschen Zeitung bescheinigt bekommen haben, die derzeit interessanteste Jugendorganisation zu sein. &#8220;Nicht so an der Kandarre der Kanzlerin wie die JU, sondern mit wachsendem Einfluss auf die inhaltlichen Debatten innerhalb der FDP!&#8221;</p>
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