Infoveranstaltung zur Euro-Krise
Zu der Infoveranstaltung “Euro-Krise” mit Alex Plahr, LYMEC-Präsident, haben wir diese Woche eine Pressemitteilung veröffentlicht:
Kreis Mettmann/Haan. Die Euro-Krise beschäftigt momentan sowohl die Medien, als auch die Politik und insbesondere viele Bürger. In der FDP ist der Mitgliederentscheid um die Initiatoren wie Frank Schäffler und Dr. Burkahrd Hirsch angelaufen und die Mitglieder haben bis Mitte Dezember Zeit, den europapolitischen Kurs ihrer Partei zu bestimmen. Doch die Auswirkungen des Europäischen Stabilitätsmechanismuses (ESM) kann keiner vorhersehen und so sind einige FDP-Parteimitglieder noch unentschlossen, welchem Antrag sie folgen wollen. Die Jungen Liberalen (JuLis) im Kreis Mettmann haben zu diesem Thema eine Informationsveranstaltung organisiert. Als Gast konnten die JuLis den Präsidenten von LYMEC, dem europäischen Dachverband der jungliberalen Organisationen, Alexander Plahr begrüßen. „Uns ist es wichtig, die verschiedenen Lösungsansätze im Rahmen des Mitgliederentscheids in der Mutterpartei zu diskutieren, um eine Wissensgrundlage für JuLis zu schaffen“, meint der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen, Yannick Hoppe. Eine Empfehlung will der Kreisvorstand seinen Mitgliedern nicht geben, dafür sollen die Jugendlichen die Möglichkeit bekommen, Fragen und Bedenken mit einem Fachmann zu klären. „Europa ist nicht nur der Euro, das kommt aber in den aktuellen Diskussionen leider zu kurz. Auf dem Weg zu einem europäischen Bundesstaat müssen grundlegende Dinge, wie Verträge oder die demokratische Legitimation der EU neu verhandelt werden. So wäre es für uns JuLis ein interessanter Gedanke, einen Teil der Europaabgeordneten über eine gesamteuropäische Liste zu wählen“, sagt Hoppe. Außerdem war es für den FDP-Nachwuchs interessant von Alexander Plahr zu erfahren, wie die Stimmung zum Thema Europa und dem Euro bei Jugendlichen in anderen europäischen Ländern ist. „Wir hoffen, dass Europa gestärkt aus dieser Krise herausgeht, dafür müssen aber klare Regeln, wie Sanktion bei einem Verstoß gegen die Maastricht-Kriterien stärker angewandt werden und wir dürfen Grundsätze, wie die Unabhängigkeit der EZB nicht aufgeben“, so der JuLi-Kreisvorsitzende abschließend.




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