Auch die NRZ schreibt über uns
Nach dem Artikel in der WAZ und dem Beitrag bei Radio Neandertal erschien nun auch ein Bericht in der NRZ über die JuLis im Kreis Mettmann. Über mangelndes Presseecho können wir uns also derzeit wirklich nicht beschweren.
Julis haben ihren eigenen Kopf (27.12.2008, von Götz Middeldorf)
Die Junge Union ist ihnen zu angepasst, die Jusos sind zu sozialistisch und die Jungen Grünen zu öko-radikal. Und deswegen haben Moritz Körner (18) und Yannick Hoppe (15) ihre politische Heimat bei den „Julis” gefunden. Bei den Jungen Liberalen, der Jugendorganisation, die ihre politische Heimat bei der FDP hat. „Aber das”, so betont der neue Kreis-Vorsitzende Moritz, „heißt nicht, dass wir voll hinter der Politik der FDP stehen.” Und auch Yannik, Bonhoeffer-Gymnasiast aus Hilden und Pressesprecher des soeben wieder aus der Taufe gehobenen Kreisverbandes Mettmann, betont, dass die Julis durchaus ihren eigenen Kopf haben. Kritik ist angesagt. Denn: „Die FDP setzt viel zu sehr auf Steuerpolitik, kümmert sich zu wenig um Sozialpolitik”, sagt Moritz, Schüler des Langenfelder Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Und damit greift er auch den FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle an, der seine politische Karriere einst bei den Julis in Nordrhein-Westfalen gestartet hatte: „Mainstream von Westerwelle ist Steuerpolitik!”
Aber dennoch: Bei den bevorstehenden Wahlen 2009 werden die Julis die FDP tatkräftig unterstützen. Aber sie sehen sich nicht nur als „Plakatkleber” der Mutterpartei, wollen auch mit eigenen Aktionen und Infoständen Akzente setzen. Das man von den Julis im Kreis einiges erwarten kann, steht fast. Denn schon jetzt schießen die Jungen Liberalen auch Pfeile zur politischen Konkurrenz ab. Nach einer Interview-Reihe bei Radio Neandertal mit den Jugendorganisationen der Parteien im Kreis Mettmann heißt es: „Moritz Ausführungen waren so ausführlich, dass sie extrem gekürzt werden mussten, um nicht den Zeitrahmen des Interviews zu sprengen. Auch war unser Vorsitzender der einzige, der sich konkret zu unseren politischen Zielen äußerte. Die Junge Union hatte nur Fußball und Disco im Sinn, die Jungen Grünen suchten verzweifelt nach neuen Mitgliedern und die Jusos und die Junge Linke bewunderten lediglich ihre Mutterparteien und deren Bundespolitik.”
Die Julis haben zwar einen Kreisverband, doch vor Ort sieht’s noch etwas mau aus: Ortsvereine gibt’s nur in Langenfeld und Heiligenhaus, in Hilden ist einer geplant. Aber vielleicht schaffen es die Julis im kommenden Jahr flächendeckend in den zehn Städten des Kreises vertreten zu sein.













